Beim Einsatz von Hammermühlen in Kohlekraftwerken, der Grundstoff-
und Hüttenindustrie werden Kohle, Kalk- und Gipssteine sowie Mineralien
und Salze mit einer Durchsatzleistung von bis zu 1.500 t/h zerkleinert.
Nach Eintritt in den Schlagkreis des Rotors wird das Aufgabematerial
von den beweglichen Schlägerköpfen erfasst und durch Prallen gegen die
Mahlwand gebrochen. Eine weitere Zerkleinerung erfolgt im unteren
Bereich der Hammermühle zwischen Rotor und Mahlwand. Der
Zerkleinerungsgrad kann 1:15 (in Einzelfällen bis 1:30) betragen, die
maximale Größe des Aufgabegutes beträgt ca. 300 mm. Durch
beidseitig angeordnete Mahlwände kann die Drehrichtung des Rotors
geändert werden (Reversierung). Dadurch ist es möglich, die Hammerköpfe
optimal im Verschleiß auszunutzen. Aufgabematerialien: Kohle, Koks, Kalkstein, Gips, Erze, Salze
Datun Power Plant
Hammermühle, Typ 1212, Größe 18-18 für Wirbelschichtbefeuerung, Leistung 350 t/h, geliefert in 2002 von AUBEMA nach China [PDF] [weitere Referenzen]